04.01.2026 |

Die CDU/ödp Fraktion im Verband Region Stuttgart wertet es als Erfolg, dass sich das Land Baden-Württemberg für einen schnellen Ausbau der Neckarschleusen stark macht: Innenminister Strobl und Verkehrsminister Hermann wollen bei der Bundesregierung erreichen, die entsprechenden Planungen, welche die Ampel-Regierung abgebremst hatte, schnell wieder aufzunehmen und fortzuführen.

„Die Verlängerung der Neckarschleusen ist Teil des aktuellen Verkehrswegeplans des Bundes und als vordringlicher Bedarf festgelegt. Dieser Bundesverkehrswegeplan ist verbindlich und umzusetzen. Die ohnehin notwendige Sanierung der bestehenden teilweise über 100 Jahre alten Schleusen muss mit dem Ausbau auf die heute in der europäischen Binnenschifffahrt gängige Schiffslänge verbunden werden“, so Elmar Steinbacher, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/ödp-Fraktion.
Ein vom Verband Region Stuttgart veranlasster „Fakten-Check“ hatte ergeben, dass sich dieser Ausbau in zwei Stufen – zunächst auf 110 Meter und dann bei der zweiten Schleusenkammer auf 135 Meter Länge – ohne größere Probleme umsetzen lässt . Deshalb haben bei einem vom Verband Region Stuttgart am 9. Dezember veranstalteten „Neckarschleusen-Gipfel“ IHK, Land, Region und Steffen Bilger als örtlicher Abgeordneter einmütig und sehr nachdrücklich für eine Umsetzung des Schleusenausbaus ausgesprochen.

„Dass der Regionalverband das Thema Neckarschleusen entschlossen aufgegriffen hat und vorantreibt, ist nicht zuletzt auf eine Initiative unserer Fraktion zurückzuführen“, sagt Fraktionsvorsitzender Jan Tielesch. „Gemeinsam mit dem Ludwigsburger CDU-Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger haben wir hier nicht lockergelassen.“
Es komme nun darauf an, dass auch die betroffenen Kommunen die neue Schleusenlänge in ihren Planungen berücksichtigen, betont der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Roland Schmid. „Insbesondere ist es jetzt Aufgabe der Stadt Stuttgart, diese neuen Schleusenlängen bei ihren Vorhaben rund um die Stuttgarter Neckarschleuse zu berücksichtigen und die Schleusenverlängerung nicht zu verbauen. “ Die Stadtplanung könne für den Fall des Erhalts der alten Eisenbahnbrücke nicht mehr davon ausgehen, dass die Neckarschleuse in Bad Cannstatt nicht verlängert werde.